„Europa steht mehr denn je im Fokus“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich des Europatags am 9. Mai in Bretten. In ihrem Grußwort machte Gurr-Hirsch deutlich, dass die Europäische Union alternativlos sei. „70 Jahre Frieden sind das beste Argument für dieses Einigungswerk“, so die Abgeordnete. 

Doch dies sei bei Weitem nicht der einzige Grund dafür, für die anstehenden Europawahlen mehr Werbung denn je zu machen.  Sie betonte, dass der Wohlstand unseres Landes vor allem durch den europäischen Binnenmarkt zu erklären sei. „Europa schließt jedoch Regionales nicht aus“, stellte Gurr-Hirsch fest. Gerade in der global ausgerichteten Welt hätten die Menschen vermehrt Sehnsucht nach Heimat und Verwurzelung. Mit der Werbung für regionale Produkte und deren Ursprungsbezeichnung sei das „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ in 25 Jahren Bestehen ein wichtiges Instrument geworden. Außerdem sei es ökologisch und ökonomisch vernünftig, Produkte und Waren nicht um den halben Erdball „zu karren“. Der CO2-Fußabdruck sei bei regionalen Produkten sehr gering. Regionalität würde den Erzeugern höhere Einnahmen einbringen. „Der Verbraucher darf sich auf das Qualitätsversprechen verlassen und hat eine durchgehende Transparenz vom Acker bis zum Teller“, betonte die Agrarpolitikerin. Sie verwies dabei auf die erfolgreiche Kampagne des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz „Von Daheim“, die Hofläden und Märkte mit regionalen Angeboten unterstützt.

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