164 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen der Wasserwirtschaft im Land

CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßt Unterstützung für Vorhaben im Wahlkreis Eppingen von über 3,2 Millionen Euro

Die Städte und Gemeinden im Land nehmen im Bereich der Wasserwirtschaft grundlegende und bedeutende Aufgaben in der Daseinsvorsorge wahr. Neben dem hohen Schutzgut der sicheren Trinkwasserversorgung steht für die CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg insbesondere eine moderne und umweltschonende Abwasserentsorgung im Vordergrund der gemeindlichen Aufgaben.

Doch auch zu trockene Sommer mit Starkregenereignissen sowie Hochwasser stellen die Kommunen vor große Herausforderungen.

Die CDU-Landtagsfraktion sieht es als eine wichtige Aufgabe der Landesregierung an, die Kommunen bei diesen komplexen und technisch aufwändigen Aufgaben bestmöglich zu unterstützen. Die von der Landesregierung im Jahr 2019 im Förderprogramm „Wasserwirtschaft und Altlasten“ rund 164 Millionen Euro bereitgestellten Mittel sind daher aus ihrer Sicht dringend erforderlich.

 

„Ich begrüße es sehr, dass die Schwerpunkte des Landes mit knapp 75 Millionen Euro bei den Investitionen in eine umweltschonende Abwasserbeseitigung sowie mit über 30 Millionen Euro für die Wasserversorgung liegen“, so die Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch. „Wir haben in Baden-Württemberg bereits hohe Standards, dürfen uns aber nicht bei technischen Neuerungen beispielsweise bei der Filtertechnik abhängen lassen“.

 

Nach Schwaigern fließen 3.200.000 Euro für den Neubau des Hochwasserrückhaltebecken am Leinbach. Der Zweckverband Obere Zabergäugruppe erhält für die Mehrkosten des Funktionsabschnitts III 7.000 Euro. Des Weiteren darf sich die Stadt Güglingen über eine Zuwendung in Höhe von 64.900 Euro freuen für den Einbau einer Ultrafiltrationsanlage im Sammelbehälter Kaiserberg.

 

Für Hochwasserschutzmaßnahmen sowie für Vorhaben der Gewässerökologie stellt die Landesregierung den Kommunen insgesamt knapp 46 Millionen Euro bereit. Für die Sanierung kommunaler Altlasten sind Fördermittel in Höhe von 13 Millionen Euro eingeplant.

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