Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit unserem Maßnahmenplan tragen wir aktiv zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten bei.“

Aktionstage „Pforzheim rettet Lebensmittel“ motivieren zu mehr Wertschätzung für Lebensmittel

„Der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln ist der Landesregierung ein großes Anliegen. Darum haben wir zahlreiche Aktivitäten in einem Maßnahmenplan gebündelt, die in den kommenden Jahren zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten im Land beitragen sollen“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL anlässlich der Aktionstage „Pforzheim rettet Lebensmittel“.

Die Veranstaltung in Pforzheim sei in diesem Rahmen ein wichtiges Instrument, um Aufmerksamkeit zu erhalten und die Menschen für die Thematik zu sensibilisieren.

Bei den Aktionstagen der Bundesinitiative Zu gut für die Tonne! und der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen (ejl) in Kooperation mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz standen Mitmach-Aktionen, Kochshows, Verkostungen, Diskussionsrunden und Livemusik auf dem zweitägigen Programm. An Informationsständen konnten sich Interessierte über den Gemüseanbau und die Landwirtschaft informieren und erhielten praktische Tipps, wie sie die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden können. In Diskussionsrunden luden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Kultur zum Dialog ein und informierten Besucherinnen und Besucher umfassend über den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. 

 

„In jedem Lebensmittel stecken wertvolle Ressourcen wie Fläche, Wasser, Energie und Arbeitskraft. Darum ist ein bewusster und achtsamer Umgang mit den Produkten so wichtig. Dies gilt auch für optisch nicht perfektes Obst und Gemüse, denn schließlich kommt es auf Geschmack und Inhaltsstoffe an“, erklärte die Staatssekretärin. Der Beweis dafür wurde direkt bei den Aktionstagen von Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr erbracht, der in seinen Live-Kochshows „Knubbelgemüse“ zu einem leckeren Gericht verarbeitete.

 

„Auf allen Stufen der Wertschöpfungskette kann viel dafür getan werden, dass weniger Lebensmittel in der Mülltonne landen“, betonte Gurr-Hirsch. Privatverbraucher könnten zum Beispiel durch eine gute Einkaufsplanung und eine sachgerechte Lagerung den Verderb von Lebensmitteln reduzieren. Auch die Verwertung von Resten sei eine wichtige Maßnahme, bei der man gleichzeitig seiner Kreativität freien Lauf lassen könne.

 

 

 

Nach oben