Gurr-Hirsch wirbt für "Singepatenschaften"

Kostenlose Ausbildung für Ehrenamtliche im Singen mit Kindern

Was für frühere Generationen und ältere Menschen meist selbstverständlich war, ist heutzutage eher selten: Das gemeinsame Singen von Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkeln. Viele Anzeichen und Statistiken weisen darauf hin, dass die wenigsten Kinder heute noch aktiv singen. Ebenso viele Studien und Befunde belegen allerdings, wie wichtig das Singen und Musizieren für die individuelle, soziale und gesellschaftliche Entwicklung und Förderung von Kindern und Jugendlichen ist.
 
Daher haben im Jahr 2001 nahezu alle maßgeblichen Musikinstitutionen des Landes Baden-Württemberg die Stiftung „Singen mit Kindern“ ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, die Freude am gemeinsamen Singen mit Kindern in der Familie, mit Freunden und im Alltag wieder zu erwecken bzw. die musikalischen Anlagen und die Persönlichkeit eines Kindes zu fördern. Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, Patinnen und Paten auszubilden, die ehrenamtlich mit Kindern singen und musizieren. Die Singepaten verpflichten sich im Zuge ihrer Ausbildung, regelmäßig und für längere Zeit ein- bis zweimal in der Woche zum gemeinsamen Singen in Kindertageseinrichtungen zu gehen. „Als Botschafter des Singens tragen sie ihre eigene Freude am Singen in unsere Kindergärten hinein, um die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher zu ergänzen“, lobt Stiftungsmitglied Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Im Oktober 2011 bildet die Stiftung „Singen mit Kindern“ erneut auf der Insel Mainau kostenlos Patinnen und Paten des Singens mit Kindern aus. Dafür steht ein Team mit rund 40 sehr erfahrenen Referentinnen und Referenten zur Verfügung. Voraussetzung für eine gute Ausbildung und den Erwerb der Ausbildungsurkunde ist lediglich die durchgehende Teilnahme an vier Halbtagen.
 
Mehr Informationen zur Ausbildung als Singepaten erhalten Sie unter:
http://www.singen-mit-kindern.de/
 
M. Kleemann

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