Naturerlebnistag im Naturparkzentrum Zaberfeld

Einsaataktion mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zum "Blühenden Naturpark"

Bild: Naturparkzentrum Zaberfeld
Bild: Naturparkzentrum Zaberfeld
Gut 2000 Besucher ließen sich nicht abhalten, den 10. Naturerlebnistag am Naturparkzentrum zu besuchen und nutzten ausgiebig das vielfältige Info- und Mitmachangebot.

Einer der Höhepunkte: die Einsaat des Grünstreifens am Naturparkzentrum mit einer Wildblumenmischung durch die Klassen 3 und 4 der Grundschule Zaberfeld mit ihrer Lehrerin Stefanie Lorenz, tatkräftig unterstützt durch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL. . Diese Einsaataktion war ein erster Schritt zum "blühenden Naturpark", einem unserer aktuellen Schwerpunktprojekte. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt aller sieben baden-württembergischen Naturparke im Rahmen des Sonderprogramms der Landesregierung zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch betonte in ihrem Grußwort die besondere Rolle der Naturparke als Anwälte sowohl für Umweltbildung als auch für die Erhaltung der vielfältigen und reizvollen Naturparklandschaften mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Das Projekt Blühender Naturpark leiste dazu einen bemerkenswerten Beitrag. In seiner Einführung zog Geschäftsführer Dietmar Gretter eine kurze Bilanz über 10 Jahre Naturerlebnistag. So hat der Naturerlebnistag in 10 Jahren rund 25.000 Besucher an die Ehmetsklinge und an das Naturparkzentrum gelockt. Diese bekamen stets ein vielfältiges Angebot präsentiert. Ob Tiere, vom Uhu über Hühner, Schafe, Alpakas, lebende Frettchen zum Anfassen bis zum Fischadler, der sich drei Jahre hintereinander immer pünktlich zum Naturerlebnistag an der Ehmetsklinge einfand. Der Naturerlebnistag kam auch sportlich daher, vom Baumklettern übers Bogenschießen bis zum Wengertergolf. Für kleine (und große) Kinder gab es immer ein vielfältiges Bastelangebot mit unterschiedlichen Naturmaterialien, Traumfänger, Windlichter, Perlenketten, Weidenflechten, aber auch Insektenhotels, Fledermaushöhlen oder Holztraktoren. Immer hieß es Hand anlegen und mitmachen. Im heutigen, mediengeprägten Umfeld der Kinder ein wichtiger Gegenpol. Und auch das regionale kulinarische Angebot vom Apfelkuchen über Pilze, Obstsorten und Obstsäfte ist nie zu kurz gekommen, garniert mit allerlei Infos zu seiner Erzeugung im Naturpark. Der Naturparkleiter führte aus, dass in seinen persönlichen Erinnerungen eindeutig leuchtende Kinderaugen dominierten - die Begeisterung der Kinder beim Entdecken, Basteln, Klettern und Forschen sei oft regelrecht mit Händen greifbar gewesen - der schönste Lohn für die Veranstalter. Gretter dankte allen, die in den vergangenen 10 Jahren dazu beigetragen haben, dass sich der Naturerlebnistag erfolgreich entwickeln konnte. Zuletzt galt sein Dank auch den Besuchern der Naturerlebnistage, Nicht nur für ihren Besuch an sich sondern auch für die durchwegs gute Stimmung, die an den Naturerlebnistagen herrschte - ohne Drängeln, ohne Hetze, mit Interesse, Begeisterungsfähigkeit und Wissbegier.

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