Politische Diskussion verbunden mit Naturkunde

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL diskutiert mit CDU Freunden aus Epfenbach dem Oberen Zabergäu

Die Parteifreunde aus dem nördlichen Kraichgau hatten sich einen schönen Flecken Erde für den diesjährigen  Sommerausflug in das schöne Zabergäu ausgesucht und erlebten hier Wald, Wasser, Wein – und auch Landespolitik aus erster Hand.

Nach der Führung durch das Naturparkzentrum durch den Geschäftsführer Dietmar Gretter bot Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch einen sehr lebendigen Vortrag zur aktuellen Landespolitik mit Schwerpunkt Ländlicher Raum. Dabei ging sie zunächst auf die Bedeutung der Naturparke für den immer mehr wachsenden Tourismus im Lande ein. „Von den steigenden Besucherzahlen in der Region profitieren nicht nur die Unternehmen und deren Beschäftigte, die unmittelbar im Tourismussektor aktiv sind. Es ergeben sich auch positive Auswirkungen auf die Landwirtschaft, das produzierende Gewerbe und den Dienstleistungssektor“, so Gurr-Hirsch. Die Agrarstaatssekretärin erklärte bei Ihren Ausführungen, dass Baden-Württemberg traditionell ein Land der bäuerlichen Familienbetriebe sei und dies auch so bleiben müsse. Dabei seien heute nur noch 1 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft direkt tätig. „An der Landwirtschaft hängt aber weit mehr als nur die Arbeitsplätze von einem Prozent der Bevölkerung: Sie versorgen uns mit gesunden, wohlschmeckenden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region! Es kann niemand im Ernst wollen, dass wir unsere Lebensmittel aus aller Herren Länder importieren“! Die Landwirtschaft stelle auch das Fundament des Ernährungshandwerks, der Ernährungsindustrie bis hin zum Einzelhandel dar.  So sei es wichtig, dass die Landwirtschaft nicht immer mehr in ein falsches Licht gerückt wird. Eine unternehmerische Landwirtschaft, die unerlässlich sei um sich im regionalen, nationalen und globalen Wettbewerb zu behaupten, werde da oft kritisch gesehen. Erfreulicherweise entdecken die Verbraucher heute wieder die Vorzüge regionaler Produkte. „Regional ist wieder Kult - das ist eine große Chance für viele Landwirte“, so Gurr-Hirsch. „Mit der Regionalkampagne "Natürlich. VON DAHEIM" setzt das Land wichtige Impulse, um heimische Produkte besser in den Märkten zu positionieren und die Stellung der heimischen Erzeuger in der Nahrungsmittelkette zu stärken“. Die CDU Freunde nutzen die Gelegenheit, um intensiv mit ihrer Landtagsabgeordneten über die aktuelle Situation des Dürresommers, der Klimaentwicklung und der Zukunft der Jugend in Ländlichen Räumen zu diskutieren. Nachdem der politische Wissensdurst gestillt war, ging es für die Ausflugsgruppe weiter in das nahe gelegene Café Stromberghof zur willkommenen Stärkung.

 





 

 

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