Besichtigung Trinkwasserenthärtungsanlage „Lauffener Schlinge“ der Stadt Brackenheim

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch mit CDU Brackenheim vor Ort

Im Rahmen der Sommer-Aktionen von Friedlinde Gurr-Hirsch MdL war eine bei dem heißen Wetter angenehme Erfrischung der Ausflug zur Wasserenthärtungsanlage „Lauffener Schlinge“. Eingeladen hatte der CDU Stadtverband Brackenheim, um seinen Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen „Blick hinter die Kulissen“ zu ermöglichen. Wassermeister Uwe Kenngott führte die Gruppe durch die Gebäude und Anlagen, und erklärte kompetent und anschaulich die Funktion und lieferte auch viel Hintergrundwissen für die Besucher.

Die CDU Gemeinderatsmitglieder hatten seinerzeit den Bau der Anlage forciert, jetzt konnten sich die neuen Gemeinderatskandidaten über die richtige Mischung für weicheres Wasser informieren. Der Fraktionsvorsitzende Helmut Kayser bestätigte, dass sehr kalkhaltiges Wasser nicht nur den Aufwand durch zusätzliches Putzen im Badezimmer erhöhe, sondern auch Schäden an Leitungen und Geräte verursache. So sei der Nutzen doppelt und der etwas höhere Wasserpreis zahle sich aus. Uwe Kenngott erklärte, dass das Trinkwasser nach der Aufbereitung jetzt einen Härtegrad von 8,9 habe, vorher lag dieser bei 20,7 Grad deutlich höher. In der Trinkwasserenthärtungsanlage, in die die Stadt Brackenheim rund 1,4 Mio Euro investiert hat, wird das Brunnenwasser mehrfach gefiltert und aufbereitet, damit in den Haushalten weiches Wasser ankommt. „Es ist eine wichtige Pflicht, vernünftig mit Wasser umzugehen. Wasser ist unser höchstes Gut und darf auf keinen Fall privatisiert werden. Wir im Landwirtschaftsministerium sind für das Lebensmittel Wasser verantwortlich“, bekräftige die Staatssekretärin. An rund 8000 Stellen würden regelmäßig Proben entnommen, dabei läge die Beanstandungsquote im einstelligen Bereich.

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