Landesregierung investiert zusätzlich 3,5 Millionen Euro für Integrationsprojekte in den Städten und Gemeinden

Friedlinde Gurr-Hirsch erfreut über Förderung im Landkreis Heilbronn

„Ich bin davon überzeugt, dass Integration immer dann am besten funktioniert, wenn sie systematisch geplant und gut koordiniert ist. Dafür benötigen wir Integrationsbeauftragte vor Ort“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Insbesondere die Stärkung kommunaler Strukturen stehe im Fokus der landesweiten Förderung.

Über den mit 320 Mio. Euro dotierten Pakt für Integration hinaus werden in diesem Jahr durch die Verwaltungsvorschrift zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration (VwV-Integration) Integrationsmaßnahmen in den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen Baden-Württembergs mit rund 3,5 Millionen Euro unterstützt. Ziel der Förderung ist die Entwicklung und Stärkung nachhaltiger Strukturen im Integrationsbereich auf kommunaler Ebene. Im Landkreis Heilbronn profitieren davon folgende Projekte: Elternsprachkurse mit 30.000 Euro, „Fit fürs Leben im Landkreis“ mit 67.958,04 Euro und die Soziale Beratung und Betreuung für Migranten mit 15.000 Euro. Die Integration von bleibeberechtigten Menschen mit internationalen Wurzeln ist eine politische Daueraufgabe, von deren Gelingen die Zukunftsfähigkeit unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wesentlich abhängt. Die aus der Zuwanderung resultierende Vielfalt kann Chance und Bereicherung für unser Land sein – wenn Integration zu gleichberechtigter Teilhabe, zu wechselseitigem Verständnis und zugleich zur Identifikation mit unserer Werteordnung führt. Deshalb müssen Sprachförderung, Wertevermittlung und Teilhabe am Arbeitsmarkt im Mittelpunkt aller Integrationsaktivitäten stehen. Integration findet überall statt, sei es im Rathaus, in den Vereinen, Kindergärten und Schulen oder am Arbeitsplatz. „Deshalb ist es wichtig, dass wir Integration dort fördern, wo sie tagtäglich passiert. Mit unserem Förderprogramm möchten wir die Landkreise sowie die Städte und Gemeinden zusätzlich unterstützen, damit sie Integration aktiv gestalten können“, so Gurr-Hirsch weiter. Dieser Herausforderung haben sich die Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg schon immer gestellt. Das Land unterstützt sie dabei bereits seit dem Jahr 2013.

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