Schaf Erika demonstriert vor dem Stuttgarter Landtag

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch nimmt Petition des Bundesverbands der Berufsschäfer entgegen

Da sie ihre Berufsexistenz bedroht sehen, übergaben Vertreter des Bundesverbands der Berufsschäfer vor dem Landtag in Stuttgart eine Petition mit 120.000 Unterschriften an Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. „Wir sind gekommen, um für die Schäfer in Deutschland um Hilfe zu bitten“, so Schäfer Sven de Vries vom Verband.

Begleitet hatte ihn das Schaf „Erika“, vielbeachtet von den eintreffenden Abgeordneten und Passanten rund um das Landtagsgebäude. Die Schäfer sehen ohne einen Wechsel in der Förderung ihrer Betriebe ihre Existenz bedroht und fordern eine Weidetierprämie. Die Schäfer stießen vor dem Landtag auf viel Sympathie, aber auf wenig Unterstützung.  „Eine solche Prämie wird enorm viel bürokratischen Aufwand verursachen“, so Gurr-Hirsch. Vor der nächsten EU-Förderperiode, die 2020 beginnt, wolle man deshalb nicht darüber nachdenken, formulierte die Staatssekretärin vorsichtig ihre Ablehnung.

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