Denkmalförderprogramm 2017: Dritte Tranche

Gurr-Hirsch erfreut über Förderungen in Haberschlacht, Lauffen und Neckarwestheim

Mit mehr als 90.000 Bau- und Kunstdenkmalen sowie über 60.000 archäologischen Denkmalen hat Baden-Württemberg eine besonders reiche Kulturlandschaft. Mit dem Denkmalförderprogramm wird die wertvolle Denkmal- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs geschützt und erhalten.

Die Mittel dafür stammen aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Mit den zugeteilten Mitteln aus dem Denkmalförderprogramm können wichtige Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen in einigen wichtigen Kulturdenkmälern in öffentlicher und kirchlicher Trägerschaft realisiert werden. „Das ist ein wichtiges Zeichen für die Baudenkmäler in Baden-Württemberg, die unsere kulturelle Identität und Geschichte widerspiegeln“, so die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch.

Die Evangelische Kirchengemeinde in Brackenheim-Haberschlacht darf sich über einen Zuschuss in Höhe von 16.610 Euro zur notwendigen Außensanierung von Kirchenschiff und Turm freuen und kann mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Die Stadt Lauffen a/N erhält für die Sanierung der Stadtmauer Fördergelder in Höhe von 12.080 Euro. Des Weiteren erhielt die Gemeinde Neckarwestheim für die Voruntersuchung zur Sanierung des Schlosses Liebenstein einen Zuschuss aus dem Denkmalförderprogramm des Landes von 32.550 Euro. Insgesamt werden mit der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms rund 4,9 Mio. Euro ausgeschüttet. Mit den beiden vorhergehenden Tranchen wurden in Summe landesweit insgesamt 358 Vorhaben mit rund 18,2 Mio. Euro unterstützt.

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