„Friedlinde-Treffen“ in Zaberfeld

Jährliches Treffen der Namensschwestern mit neuen Gesichtern

Wie jedes Jahr folgten zahlreiche Damen mit dem schönen und seltenen Namen „Friedlinde“ der Einladung ihrer Namensschwester Friedlinde Gurr-Hirsch.

Bereits zum achten Mal fand das fröhliche Treffen der meist schon älteren Damen auf Initiative der Staatssekretärin statt. Immer wieder sind alle erfreut wenn sich neue Gesichter beim „Friedlinde-Club“ melden und staunen oft, welch weiten Weg die Damen für das Treffen auf sich nehmen. So auch wieder in diesem Jahr, als sich drei neue Friedlinden vorstellten. Begrüßt wurde die muntere Gruppe im Naturparkzentrum in Zaberfeld vom dortigen Geschäftsführer Dietmar Gretter. Der ließ es sich nicht nehmen, die Damen persönlich nach Tradition der alten „Weiberzeche“ mit einem kleinen Umtrunk zu empfangen und durch die Wildkatzen Ausstellung in seinem schönen Haus zu führen. Die Damen erfuhren allerhand über die im Bereich des Strombergs angesiedelten

Tiere, aber auch viel Interessantes über Wald, Weinbau und Menschen in der Region. Viele waren sich einig, wieder einmal mit der Familie das beeindruckende Naturparkzentrum zu besuchen. Zu Fuß ging es dann an der Ehmetsklinge vorbei in die Ortsmitte von Zaberfeld, wo im Landcafé Leinberger im Stromberghof leckere Kuchen, Eis und Kaffee für die Damen vorbereitet wurden. Zur Überraschung der Friedlindes begrüßte der Zaberfelder Bürgermeister Thomas Csaszar die lebhafte Gruppe und stellte seine malerisch gelegene Gemeinde den Damen vor. Diese waren sehr erfreut über den hohen Besuch und schätzten es sehr, dass der Bürgermeister sich extra Zeit für sie nahm um sich mit ihnen zu unterhalten.

„Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit den bereits bekannten Friedlinden und das Kennenlernen weiterer neuer Namensschwestern gefreut“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.

 

Hintergrund:

Ursprünglicher Anlass der Friedlinde-Treffen war die Suche nach der Herkunft dieses seltenen Vornamens und der Wunsch, sich über dessen Bedeutung auszutauschen. Daraus entwickelten sich regelmäßige Begegnungen, bei denen die Frauen herausfanden, dass ihr seltener Name auf die im Jahre 1920 geborene Friedlinde Haag zurückzuführen ist. Sie war die hübsche Tochter des Weinbauers und Reichstagsabgeordneten Heinrich Haag. Zahlreiche Erntehelfer wurden von ihr für die Namensgebung ihrer eigenen Kinder inspiriert.

 

Inzwischen sind die Friedlinde-Treffen ein fester Bestandteil des Jahreslaufs. Nicht alle Frauen sind aus der Region Heilbronn, einige reisen sogar extra aus anderen Bundesländern an. Bereits zweimal pflanzten die Damen gemeinsam einen Lindenbaum. Beim ersten Treffen in Eppingen und im Rahmen der Sanierung und Bepflanzung der Heilbronner Allee im November 2013 stifteten die Friedlinden einen Lindenbaum.

 

Friedlinden, die Interesse am Club haben und zu den regelmäßig stattfindenden Treffen eingeladen werden möchten, können sich sehr gerne unter der Telefonnummer 07131 / 701541 oder der E-Mailadresse info@gurr-hirsch.de bei Friedlinde Gurr-Hirsch melden. Darüber hinaus kann die Süßkirsche „Friedlinde“, eine von der Staatssekretärin im Jahr 2009 persönlich getaufte neue Kirschbaumsorte, in der Baumschule Heckmann in Widdern käuflich erworben werden.

 

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