Girls'Day bei der CDU-Landtagsfraktion

„Unser Land braucht starke Frauen – in allen Berufen, auch in der Politik“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich des ‚Girls’Day 2016‘, du dem auf Einladung 15 Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren aus allen Landesteilen in den Stuttgarter Landtag kamen um sich über den Politikerinnenberuf zu informieren. Der Girls’Day wurde 2001 ins Leben gerufen, um starre Denkmuster bei der Berufsauswahl aufzubrechen. Mädchen orientieren sich bei der Ausbildungs- oder Studienplatzwahl oftmals an Freundinnen oder entscheiden sich im Zweifelsfall „für etwas Soziales“ oder „etwas mit Medien“. „Das größte Ziel des Aktionstags ist, dass Jugendliche die Entscheidung für eine Ausbildung oder für ein Studium auf einer gut informierten Grundlage treffen. Denn oft fehlen die Informationen über die unterschiedlichen Möglichkeiten, was zur Orientierung an traditionellen Rollenbildern führt“, erklärt die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch den Hintergrund des Tages. In aller Regel stehen am Girls’Day die MINT-Berufe im Vordergrund, d.h. die Berufe im Bereich Natur- und Ingenieurswissenschaften, in denen Frauen immer noch unterrepräsentiert sind. Betrug der Anteil der Studienanfängerinnen bei Sprach- und Kulturwissenschaften zuletzt 75 Prozent, waren weniger als 24 Prozent der Studienanfänger in den Inge-nieurswissenschaften weiblich. Die CDU-Landtagsfraktion will mit der Teilnahme am Girls’Day aber auch die Möglichkeiten aufzeigen, die es für ein Engagement in der Politik gibt. „Auch in der Politik und im Parlament sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Deshalb möchte ich den Mädchen Mut machen, sich in diese vermeintliche Männerdomäne zu wagen“, so die Politikerin. In der engagierten Diskussion war neben den fachlichen Fragen zu Berufswahl und Politik, waren Themen wie Mobbing und Gewalt an Schulen zentraler Gesprächsstoff. Friedlinde Gurr-Hirsch ermunterte die Mädchen aber auch, sich in ihrer Berufswahl nicht von klassischen Rollenbilder leiten zu lassen, sondern neue Wege zu gehen und sich auch über MINT-Berufe zu informieren. „Schließlich braucht man auch in der Politik Frauen mit Lebenserfahrung in den unterschiedlichsten Berufen“, so die CDU-Abgeordnete abschließend.

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