Friedlinde Gurr-Hirsch diskutierte mit Schülern am Hartmanni-Gymnasium Eppingen

„Gerade in Zeiten, in denen die Zahl der Europakritiker zunimmt, ist es wichtig, das Thema Europa an den Schulen zu thematisieren. Ich sehe es als meine Pflicht als Politikerin an, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Baden-Württemberg liegt schließlich im Herzen der EU und profitiert auf vielfältige Weise davon“, berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch über ihre Motivation, am EU-Schulprojekttag teilzunehmen. 
 
Die Schüler der Klassenstufe 11 des Eppinger Hartmanni-Gymnasiums hatten dann auch eine Menge Fragen – nicht nur zu Europa – auf dem Herzen. Die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch freute sich über das breite Interesse an politischen Themen. Neben der Flücht-lingssituation, der Euro-Krise und einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU ging es in der Diskussion auch um die Beziehung zwischen Land und EU: Was bedeutet das alles eigentlich für uns konkret in Baden-Württemberg? Welche Rolle spielt die AfD? 
 
Als Mitglied des Europaausschusses des Landtags konnte Gurr-Hirsch nicht nur Rede und Antwort stehen, sondern auch einige interessante Informationen aus erster Hand liefern. So zum Beispiel beim eigentlich wenig europäischen Thema Cannabis, das einige Schüler interessierte. Sie warnte nicht nur vor den Gefahren des Konsums, etwa durch Psychosen und fehlentwickelte Synapsen bei Jugendlichen. Die CDU-Abgeordnete ging auch auf die europäische Dimension des Themas ein. Derzeit gebe es ein europäisches Gesetzgebungsverfahren zur Verwendung von Cannabis in Medikamenten. 
 
Den vom Kultusministerium ausgerufenen EU-Schulprojekttag nutzt Friedlinde Gurr-Hirsch seit der ersten Auflage anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 jährlich, um für das Projekt EU zu werben: „Viele Errungenschaften der EU, an denen Generationen gearbeitet haben, sind für die heutigen Schüler ganz normal. Sie sind mit dem Euro aufgewachsen und kennen keine Grenzkontrollen und zum Glück auch keine Kriege in Europa mehr. Doch all dies ist nicht selbstverständlich und das Friedensprojekt EU braucht zu jeder Zeit die notwendigen Fürsprecher gerade in der jungen Generation.“

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