Volker Kauder begeistert über 220 Gäste in Beilstein

 

Unter dem Motto „Auf uns kommt es an - die CDU vor der Landtagswahl 2016“ luden Friedlinde Gurr-Hirsch und Fabian Gramling (CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen) zum gemeinsamen Wahlkampffinale nach Beilstein ein. Rund 220 Personen konnten sich von den beiden Kandidaten ein Bild machen. Friedlinde Gurr-Hirsch warb in einer leidenschaftlichen Rede für einen Politikwechsel: „Baden-Württemberg muss aus dem Dornröschenschlaf erwachen“. 
Den Hauptvortrag des Abends hielt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder MdB. In seiner sehr emotionalen Rede ließ er auch hinter die Kulissen blicken: „2016 wird das Schicksalsjahr für Europa und damit auch für Deutschland“, beschwor er die Gäste. Nicht nur dieser aufrüttelnde Satz des Bundestagsabgeordneten ließ aufhorchen: Mit seinen tiefgehenden und außerordentlich offenen wie ernsten Aussagen zu der aktuell so fragilen und schwierigen Situation der Europäischen Union traf der CDU-Politiker den Nerv seiner Zuhörer. „Wir haben eine Vision von Europa“, sagte er – und genau diese Vision sei in Gefahr. „Glauben Sie bitte nicht, wir täten nichts“, so der Unionsfraktionschef weiter, „wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Außengrenzen zu sichern, die hot spots so zu installieren, dass sie wirken und an einer europäischen Lösung zur Verteilung der bleibeberechtigten Flüchtlinge.“
Volker Kauder warb für Geduld: „In den nächsten Wochen wird sich vieles entscheiden. Doch die Zeit brauchen wir.“ Mit dem Zitat aus „Hermann und Dorothea“ von Johann Wolfgang von Goethe „Denn der Mensch, der zu schwankender Zeit auch schwankend gesinnt ist, der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter; Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt um sich“ bekräftigte der er den Anspruch, den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiterzugehen. Um das Ziel zu erreichen, die Fluchtbewegung zu begrenzen und nachhaltig zu reduzieren. Kauder schloss als gläubiger Christ mit einem Morgengebet von Dietrich Bonhoeffer: Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann. Mit diesem Gedanken, sehe er kein Hindernis, dass Deutschland die Herausforderungen schaffe. 
 

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