Innovation auf der Südschiene stärken

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer im Tal der Weltmarktführer

„Grün-Rot hat in Baden-Württemberg eine Wirtschaftspolitik nach dem Motto ‚basst scho‘ verfolgt. Das muss am 13. März ein Ende haben“, diese Botschaft brachte der CSU-Generalsekretär der bayerischen CSU ins schwäbische Unterland. Die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete lud zum politischen Weißwurstfrühstück mit Unternehmern aus der Region in die Räumlichkeiten des Familienunternehmens Afriso Euro-Index nach Güglingen ein. Geschäftsführer Elmar Fritz eröffnete die Veranstaltung mit einem anschaulichen Vortrag über sein Unternehmen aus der Messtechnikbranche, das weltweit über 1000 Beschäftigte hat. Dabei stellte er auch die neuesten Innovationen vor, die im Bereich ‚Smart Home‘ und digitaler Vernetzung neue Wege aufzeigen. „Es ist gigantisch, welche Innovationen in den mittelständischen Betrieben in unserem Land entstehen“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch. Sie forderte, dass auch in Baden-Württemberg Ausgründungen von Universitäten stärker gefördert werden müssten. Es sollte mehr Risikokapital für innovative Unternehmensgründungen zur Verfügung gestellt werden: „Dabei sollten wir uns ein Beispiel an den USA nehmen, die eine ganz andere Gründerkultur haben“. 
Andreas Scheuer wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass in Baden-Württemberg der Ehrgeiz abgenommen habe, sich mit den wirtschaftlich führenden Ländern zu messen. Von der Regierung gingen keine Impulse mehr. Baden-Württemberg brauche wieder mehr Investitionen in Verkehr und Infrastruktur, vor allem aber auch in die Breitbandversorgung. „In Bayern wird in meinem Wahlkreis die gleiche Summe investiert, die in Baden-Württemberg für das gesamte Land zur Verfügung steht“, so der Generalsekretär. In der Diskussion äußerten die anwesenden Vertreter der lokalen, in ihren Bereichen weltweit führenden Unternehmen, ihre Enttäuschung über die mangelnde Bedeutung, die die Landesregierung der wirtschaftlichen Entwicklung beimisst. „Wenn Familienunternehmen, die seit Generationen im Ländlichen Raum ansässig sind, sich von Grünen beschimpfen lassen müssen, warum sie Ihren Betrieb in der ‚Pampa‘ hätten, läuft etwas falsch! Wir brauchen wieder ein eigenständiges Wirtschaftsministerium, das Ideenschmiede uns Innovationmotor ist“, so das Fazit der CDU-Politikerin.

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