Das Zabergäu als Tourismusregion entwickeln

Friedlinde Gurr-Hirsch und Tourismus-Expertin Marlene Mortler MdB vor Ort in Zaberfeld 

Zahlreiche Teilnehmer aus der Fachwelt nahmen an Friedlinde Gurr-Hirschs Diskussionsveranstaltung zum Tourismus im Ländlichen Raum teil. Die CDU-Politikerin hatte ihre Bundestagskollegin und Tourismusexpertin Marlene Mortler in „die schönste Gegend im Landkreis Heilbronn“ eingeladen. „Das Zabergäu ist von vornherein mit einer herrlichen Landschaft rund im Wein, Wald, Wiesen und Wasser gesegnet. Das Naturparkzentrum in Zaberfeld hat einen weiteren Impuls für die Entwicklung gegeben“, eröffnete Friedlinde Gurr-Hirsch die Veranstaltung. Im Wein sieht sie auch den Motor der touristischen Entwicklung, von der sie eine zusätzliche Wertschöpfung für den Ländlichen Raum erwartet. 
Im Gespräch mit Marlene Mortler konnten Strategien diskutiert und verglichen werden. Insbesondere die Heimatregion der Bundestagsabgeordneten, das „Nürnberger Land“, bot einige Beispiele. Dass Tourismus im Ländlichen Raum ein Zukunftsmarkt ist, sei am allgemeinen Trend der Rückbesinnung auf die Region abzulesen. Aus Erfahrung berichtete Mortler, dass es wichtig sei, die eigenen Stärken zu kennen, um auch öffentlichkeitswirksam für die Region zu werben. „Für eine positive Entwicklung im Tourismus ist es zentral, dass Weinbau, Tourismusbetriebe und staatliche Beratungsstellen nicht nur übereinander, sondern miteinander reden“, so eine Grunderkenntnis aus Franken. Was sich banal anhört, stellte sich im Gespräch mit den hiesigen Touristikern als Erfolgskonzept heraus, das glücklicherweise schon seit einigen Jahren praktiziert wird. Themen wie Bauernhofgastronomie, der Fachkräftemangel und die Herausforderung, Risikokapital für den touristischen Bereich einzuwerben bestimmten die fruchtbare Diskussion.
„In den nächsten zehn Jahren wird sich im Zabergäu viel tun. Unser Vorbild ist die Region Franken, der eine großartige Kombination von Wein, Landschaft und Gastronomie gelungen ist“, resümierte Friedlinde Gurr-Hirsch.

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