Innovation statt Bürokratie fördern

Rainer Wieland und Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort in Kirchardt

Auf große Resonanz stieß der Besuch der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch in der Behringer GmbH in Kirchardt. Viele interessierte Bürger nahmen teil, um Fragen der Wirtschaftspolitik zu diskutieren und den Betrieb zu besichtigen. Friedlinde Gurr-Hirsch unterstrich die Bedeutung des Mittelstands für den Standort Baden-Württemberg: „Wir dürfen uns in Baden-Württemberg nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.“ Es verstehe sich von selbst, dass in Stuttgart wieder ein eigenständiges Wirtschaftsministerium eingerichtet werden müsse, das auch Innovationsschmiede ist.
 
Die Geschäftsführer Christian und Rolf Behringer stellten die familiengeführte Maschinenfabrik und Eisengießerei vor und berichteten über aktuelle Herausforderungen für den Mittelstand. Viele Unternehmen ächzten unter immer neuen Regulierungen, die einen erheblichen bürokratischen Aufwand mit sich bringen. Dass die Zusammenarbeit auf Europäischer und internationaler Ebene bedeutsam ist, unterstrichen die Unternehmer, die mit 400 Mitarbeitern 60% des Umsatzes im Ausland machen, mehrfach.
 
Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, versicherte, dass man auf europäischer Ebene für den Schutz mittelständischer Unternehmen arbeite und z.B. Dumpingpreise aus China bekämpfe. Er betonte aber auch, dass es eines stärkeren Austauschs zwischen Wirtschaft und Politik bedürfe, denn die Herausforderungen könnten nur gemeinsam gelöst werden.
 
RB
 

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