Angeregte Diskussion mit Friedlinde Gurr-Hirsch und dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber 

Zahlreiche Bürger nutzten die Chance, im Eppinger Café Geier mit Friedlinde Gurr-Hirsch und dem Generalsekretär der CDU Deutschlands, Peter Tauber zu diskutieren. Gurr-Hirsch stellte die Bildung als zentrales Landesthema ins Zentrum ihres Vortrags: „Die Gemeinschaftsschule unterhöhlt das Prinzip von Anstrengung und Leistung. Gerade für Baden-Württemberg sind junge kluge Köpfe die kostbarste Ressource. Für gute Bildung benötigen wir aber ein leistungsförderndes differenziertes Schulsystem.“ Dem stimmte auch der Bundespolitiker Tauber zu: „Es ist falsch, die Schüler auf die Schulen zuschneiden zu wollen, es wäre genau andersherum richtig.“
Gurr-Hirsch übte außerdem Kritik an der grün-roten Wirtschaftspolitik: Besonders das Thema Industrie 4.0 wurde lange verschlafen. Die CDU plane jedoch, 500 Millionen Euro in den Breitbandausbau zu investieren. Peter Tauber bekräftigte: „Grün-Rot hat zu wenig in die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs investiert. Es ist für die ganze Republik wichtig, dass die CDU hier wieder in Verantwortung kommt.“
Bei den Fragen der Bürger ging es vor allem um die Flüchtlinge. Der Generalsekretär verwies auf die Vielzahl der Fortschritte, die in Berlin gemacht wurden: Die Geberkonferenz für Syrien verbessere die Situation von Flüchtlingen vor Ort und bekämpfe so einen Teil der Fluchtursachen. Darüber hinaus sei die Verschärfung des Asylrechts ein Erfolg. Gleichzeitig kritisierte Tauber, dass Grün-Rot in Baden-Württemberg blockiere: „Es bringt nichts, wenn das alles nicht in den Ländern umgesetzt wird.“ Der Hesse merkte an, dass etwa sein CDU-geführtes Bundesland deutlich mehr abgelehnte Asylbewerber abschiebt, als das doppelt so große Baden-Württemberg.

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