Politischer Stammtisch in Babstadt

Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern vor der Landtagswahl

Der CDU-Ortsverband Babstadt lud alle interessierten Bürger zur Diskussion mit der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch ins örtliche Schützenhaus ein. Zentrale Themen waren die Flüchtlingsproblematik sowie die Wohnungssituation im ländlichen Raum. 
 
Mit weniger Bevormundung will die CDU in Baden Württemberg den Bau von Wohnraum befördern. Friedlinde Gurr-Hirsch konkretisierte: „Wir werden die von Grün-Rot eingeführten Regelungen, die den Wohnungsneubau erschweren, wieder abschaffen. Wenn Bürger einen überdachten Fahrradstellplatz brauchen, bauen sie ihn selbst, das muss ihnen die Regierung nicht vorschreiben.“ Für Ersterwerb von Wohneigentum wird die CDU außerdem eine Freistellung von der Grunderwerbssteuer prüfen: „Es braucht Anreize, damit sich etwa Familien im Ländlichen Raum niederlassen und in jungem Alter Eigentum erwerben.“
 
Die Landespolitikerin kam mit den Besuchern auch über die Herausforderungen in der Flüchtlingskrise ins Gespräch: „Für mich gelten die Worte unseres Bundespräsidenten: ‚Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt.‘“ Damit man sich angemessen um Kriegsflüchtlinge und Verfolgte kümmern könne, fordert die CDU-Politikerin die Anerkennung von Tunesien, Algerien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten und die konsequente Abschiebung von Abgelehnten. „Eine Residenzpflicht für Flüchtlinge und Sach- statt Geldleistungen in Erstaufnahmeeinrichtungen sind zentrale Hebel, die Ministerpräsident Kretschmann leider verhindert“, fügt Gurr-Hirsch an.
 
RB
 

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