Brackenheim steht auf soliden Beinen

Friedlinde Gurr-Hirsch informierte sich über aktuelle Themen

„Ich freue mich, dass die Stadt Brackenheim nun in das Bund-Länder-Sanierungsprogramm aufgenommen wurde. Damit Fördermittel in Höhe von mindestens 2,5 Millionen Euro für die südliche Altstadt genehmigt. Für das Projekt Weinzeit im Schloss ist das ein guter Start“, berichtet Friedlinde Gurr-Hirsch von ihrem Gemeindebesuch in Brackenheim. Die CDU-Landtagsabgeordnete unterstützte das Vorzeigeprojekt schon als Staatssekretärin und begleitete die Entwicklung in den letzten Jahren auch aus der Opposition heraus intensiv. Lobende Worte findet die Politikerin auch für den großen Einsatz der Ehrenamtlichen, die sich in Brackenheim um Flüchtlinge kümmern: „Brackenheim hat mit 400 die meisten Flüchtlinge im Landkreis aufgenommen. Dass hier alles so gut funktioniert ist dem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken, das nicht abreißt.“
Schließlich berichtete Bürgermeister Rolf Kieser im Gespräch auch von seinem „Sorgenkind“, der Ortsumfahrung Dürrenzimmern. Er sei verärgert über die grün-rote Landesregierung, die das Projekt aus dem vordringlichen Bedarf des Landes herausgenommen hatte. Die Stadt Brackenheim habe jedoch mit Bedacht nur eine „kleinere“ und damit auch günstigere Variante um den Ortsteil Dürrenzimmern und nicht auch noch um die Kernstadt herum geplant. „Auch die Umweltverträglichkeitsprüfung des Projekts kam zu einem positiven Ergebnis. Ohne einen Politikwechsel in Stuttgart sehe ich jedoch kaum Chancen für das Projekt – für die Innenentwicklung Dürrenzimmerns ist die Umfahrung aber eine notwendige Voraussetzung.
 

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