„Absolut vorbildliche Entwicklung“

Friedlinde Gurr-Hirsch und Paul Locherer vor Ort in Ittlingen

Sichtlich beeindruckt war die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch bei ihrem Besuch in Ittlingen. Gemeinsam mit dem Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den Ländlichen Raum, Paul Locherer, informierte sie sich über die Entwicklung der Kraichgaugemeinde. „Es ist eindrucksvoll, in welch vorbildlicher Weise sich die Gemeinde durch die stete Teilnahme am Landessanierungsprogramm lebendig gehalten hat“, so Paul Locherer nach dem Rundgang mit Bürgermeister Achim Heck. „Nicht zuletzt das persönliche Engagement des Bürgermeisters hat dazu beigetragen, dass Ittlingen eine so hervorragende Infrastruktur und hohe Lebensqualität besitzt“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch die Arbeit des Rathauschefs. Besonders hob sie hervor, dass die Gemeinde die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen habe, um z.B. die die ärztliche Versorgung am Ort zu halten.. Ein weiteres Markenzeichen Ittlingens, über das sich Paul Locherer freute, der selbst 24 Jahre Bürgermeister war, ist die Kinder- und Familienfreundlichkeit. Die Ausstattung mit Krippe, Familienzentrum und großem Spielbereich zwischen Schule und Kindergarten sei nur ein sichtbarer Teil davon. „Es ist toll, dass hier so viele Kinder geboren werden. Die Strategie der Gemeinde geht also auf“, stellte Friedlinde Gurr-Hirsch zufrieden fest. Dass eine topmodern ausgestattete Krippe auch ihren Preis habe, der für eine kleine Gemeinde nicht unwesentlich ist, sei die andere Seite der Medaille.
Bei der Diskussion mit Bürgermeister Heck war das zentrale Thema die Wohnbauflächenentwicklung. Paul Locherer, der auch Mitglied des Baden-Württembergischen Gemeindetags ist, bekannte sich zum Prinzip „Innen- vor Außenentwicklung“. Gemeinsam mit Friedlinde Gurr-Hirsch stellte er aber auch fest, dass  die Innenentwicklung begrenzt ist und es deshalb auch Neubaugebiete braucht. Eine „Grundsteuer C“, die länger freistehende innerörtliche Flächen mit einer Abgabe belegt, sahen die Beteiligten kritisch. „Es ist besser, wenn positive Anreize gesetzt werden“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Einig waren sich die Abgeordneten mit Bürgermeister Heck, dass der Ländliche Raum für Baden-Württemberg sehr wichtig ist. „Ittlingen ist ein tolles Beispiel für die hohe Lebensqualität im Ländlichen Raum. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat die CDU durchgesetzt, dass eine gleichwertige Entwicklung mit den Ballungszentren in der Verfassung festgeschrieben wurde. Es dürfen keine Täler zuwachsen, weder im Schwarzwald noch im Kraichgau!“, resümierte Friedlinde Gurr-Hirsch.

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