20 Jahre Suchtkrankenhilfe in Schwaigern

CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Dr. Marianne Engeser vor Ort

„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“, dies ist das Motto von Peter Heck, seit der Gründung vor 20 Jahren Vorsitzender des Vereins Suchtkrankenhilfe Schwaigern. Zum 20-jährigen Jubiläum kamen zahlreiche Gäste aus Schwaigern und Umgebung in die Frizhalle. Auch die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und die suchtpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Marianne Engeser, gratulierten dem Verein und insbesondere dessen Vorsitzendem Peter Heck. „Es ist schlichtweg unbeschreiblich, welchen Einsatz Peter Heck in diesem Verein über die letzten 20 Jahre erbracht hat. Als ehemaliger Betroffener ist es ihm gelungen, vielen Menschen Halt und Hoffnung zu geben“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch das Engagement. Der Vorsitzende leitet nicht nur den Verein und verschiedene Selbsthilfegruppen, sondern engagiert sich darüber hinaus auch noch als ehrenamtlicher Suchtberater für Unternehmen und betreut suchtkranke Häftlinge in der JVA Heilbronn. „Ganz alleine schafft es niemand, aus der Sucht auszubrechen. Die Selbsthilfegruppen, die Peter Heck betreut, sind der erste Schritt zu einem Befreiungsschlag, der bei so vielen seiner Klienten erfolgreich war“, stellte die CDU-Abgeordnete Gurr-Hirsch die Leistung des Vereins und seines Gründers heraus. Sie weitete den Blick aber auch auf die gesellschaftliche Ebene: Gerade die derzeitige verharmlosende Diskussion über Cannabiskonsum sei ein schwerer Fehler. Dr. Marianne Engeser ordnete die Arbeit des Vereins ebenfalls auf gesellschaftlicher Ebene ein: immer noch seien Sucht und Abhängigkeit ein gesellschaftliches Tabuthema. „Die Arbeit wird Ihnen nicht ausgehen, denn auch die Alkohol- und Tablettensucht bei Senioren ist ein Tabuthema“, zeigte sich die Abgeordnete besorgt. Wichtig sei, dass die Selbsthilfegruppen auf Dauer besucht werden, denn nur so könne auch der Erfolg dauerhaft sein.

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