"WELTfairÄNDERER" am Katholischen Bildungszentrum Heilbronn

Friedlinde Gurr-Hirsch informiert sich über Kampagne des BDKJ

Fairness im Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der Umwelt zu vermitteln hat sich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum Ziel gesetzt und organisiert deshalb sogenannte „faire Wochen“ als Projektwochen an weiterführenden Schulen. Am katholischen freien Bildungszentrum St. Kilian informierte sich nun die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch über die in diesem Rahmen angebotene Projektarbeit. Insbesondere in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es schon seit längerem die ‚fairen Cafés‘, in denen Schüler fair gehandelte Produkte anbieten. Insbesondere das umfassende Verständnis, das der BDKJ mit den Projektwochen verfolgt, beeindruckte die Politikerin. „Dass man nicht nur die Produkte und deren Produktionsbedingungen in den Mittelpunkt stellt, sondern darüber hinaus auch eine ganzheitliche Erörterung der Situation in Entwicklungsländern anbietet, ist eine besondere Leistung“, stellte Gurr-Hirsch bei ihrem Besuch fest. So können die Schüler z.B. spielerisch die Beweggründe und Erlebnisse von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa nachvollziehen lernen. Dem Motto „global denken – lokal handeln“ folgend, beschäftigen sich die Kinder aber auch mit dem Thema der Fairness vor Ort. „Die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen und regionale Produkte zu kaufen gehört zu einem fairen Verhalten für mich genauso dazu“, so Gurr-Hirsch. Dem Ziel, dass die Schüler ihr eigenes Leben und die Auswirkungen ihres Handelns auf andere vor dem Hintergrund der immer stärker globalisierten Welt reflektieren, werde man durch die Angebote wie jetzt in Heilbronn mehr als gerecht. Schließlich gehören auch Workshops zu den Themen Drogenprävention und „Upcycling“ zum Angebot der Projektwoche.

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