Autodidaktin mit beeindruckender Schaffenskraft

Friedlinde Gurr-Hirsch besucht Leonbronner Künstlerin Ingrid Bohn

In einem alten Bauernhaus im Zaberfelder Ortsteil Leonbronn lebt seit einigen Jahren die Künstlerin Ingrid Bohn. Friedlinde Gurr-Hirsch nutzte ein Informationsgespräch mit Bürgermeister Thomas Csaszar, um im Anschluss das Atelier der Zeichnerin zu besuchen. Der Bürgermeister freute sich, dass er den Kontakt mit der CDU-Politikerin herstellen konnte: „Das Atelier von Frau Bohn ist eine Bereicherung für unsere Gemeinde“, so Csaszar. Im Gespräch berichtete die Künstlerin, dass sie von einem Porträt ihres Vaters aus der Kriegsgefangenschaft zum Zeichnen inspiriert wurde.

Als Autodidaktin brachte sich die Mittsechzigerin über die Jahre alle Techniken selbst bei. Einen Mal- oder Zeichenkurs hat sie nie besucht. In ihrem Leonbronner Haus hat sie ein kleines Atelier mit einer Ausstellung ihrer Werke eingerichtet, die sie zum Verkauf anbietet. Auch für die Atmosphäre fand Friedlinde Gurr-Hirsch nur lobende Worte: „Das gesamte Haus mit dem Anwesen gleicht einem Kunstwerk, so liebevoll wie alles hergerichtet ist. Man spürt die Liebe zum Detail, die sich nicht nur in den Kunstwerken niederschlägt.“
 
Ingrid Bohns Spezialitäten sind alte Städte- und Dorfansichten, die sie nur mit Bleistift auf Papier bannt. Aber auch Motive aus Märchen und Erzählungen haben ihren Platz in ihrem Repertoire. „Ich bin beeindruckt von dem Talent und der Schaffenskraft, die Frau Bohn in ihren Arbeiten an den Tag legt. Insbesondere durch die Beschränkung auf den Bleistift als einziges Gestaltungsmittel haben ihre Werke eine besondere Wirkung. Dass sie sich alles selbst beigebracht hat, verdient höchsten Respekt. Für Leonbronn und Zaberfeld ist das Atelier ein Kleinod und ein wahrer Glücksfall“, sagte die Landtagsabgeordnete nach ihrem Gespräch mit der Künstlerin. 
 

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