Besuch bei Bürgermeister Dürr in Neckarwestheim

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort

Anlässlich ihrer regelmäßigen Bürgermeisterbesuche besuchte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch Bürgermeister Mario Dürr in Neckarwestheim. Im Vordergrund des Gespräches stand die Kindergrippe Sperlingweg. Die Krippe bietet für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren in drei unterschiedlichen Gruppen Betreuung an. Insgesamt sind in der Krippe 22 Kinder angemeldet. In der Halbtagesgruppe werden die Kinder von Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30, in der Ganztagesgruppe von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30, am Freitag nur bis 14 Uhr betreut. Viel Wert wird hier auf die frühkindliche Erziehung gelegt. So gibt es täglich einen Morgenkreis, Sinnesräume, in denen die Kinder ihre Sinne erforschen und Fähigkeiten ausbauen können oder Waldtage. Weiterhin bietet die Krippe eine hohe Vielfalt an Beschäftigung, unter anderem durch eine Bobbycar-Rennbahn im Garten, einen Bewegungsraum und die sogenannten Intensivräume, die zur vertieften Beschäftigung mit den Kindern dienen. „Ich bin beeindruckt von der vorbildlichen Arbeit der Krippe und von der baulichen Ausstattung“, lobte die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch. Bürgermeister Dürr sei schon zu Recht ein bisschen Stolz. Beim Bürgermeister-Gespräch wurde natürlich auch der Standort des Kernkraftwerks und dessen zukünftige Entwicklung in den Blick genommen. Bürgermeister Dürr zeigte der Landtagsabgeordneten den Verlauf einer möglichen Umgehungstraße. Dort konnten auch neuartige Solar-Wind-Straßenlampen begutachtet werden, die in Neckarwestheim gefertigt werden. Die Straßenbeleuchtung erzeugt ihren eigenen Strom und ist auf kein Elektrizitätsnetz angewiesen. 2014 wurden die Lampen erstmals in der Willhelm-Maybach-Straße installiert. Neckarwestheim war damit vermutlich die erste Gemeinde in Deutschland, die eine Straße mit dieser technischen Innovation ausstattete. Im Anschluss wurde die Baustelle Schafstall besichtigt. Der ehemalige Schafstall auf Schloss wird gerade grundlegend saniert und zu einem Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude ausgebaut. Unter anderem können dort dann Tagungen stattfinden. Der Umbau stelle eine Bereicherung und Aufwertung der gesamten Schlossanlage dar, so Bürgermeister Dürr. KB

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