Gespräche bei der Firma AFRISO

Daniel Caspary MdEP und Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort in Güglingen

„Das Unternehmen ist eine Vorzeigefirma in meinem Wahlkreis“, so Friedlinde Gurr-Hirsch zu Beginn eines Vor-Ort-Besuches mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary beim angesehenen Hersteller für Mess-, Regel- und Überwachungsgeräte für Haustechnik, Industrie und Umweltschutz in der Firmenzentrale in Güglingen. Mit 1000 Beschäftigten weltweit und 500 in den fünf deutschen Standorten ist das traditionsreiche, eigentümergeführte und mittelständische Unternehmen AFRISO eine wichtige Stütze der Wirtschaft im Zabergäu.
 
„Insbesondere die hohe Innovationskraft von AFRISO und das hohe Umweltbewusstsein der gesamten Belegschaft tragen dazu bei, dass das Unternehmen seit vielen Jahren sehr erfolgreich ist und neue Wachstumsmärkte erschließt“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch beim Firmenrundgang. Dabei wurde den Gästen die Möglichkeiten der zunehmend vernetzten Welt der Gebäudeautomation und Sicherheitsarchitektur rund um Tank, Heizung und Wassertechnik erläutert. Aktuelle Herausforderungen sind das Smartphone als Steuergerät sowie die Entwicklung von entsprechenden Apps.
 
Im Mittelpunkt des Besuchs des Europaabgeordneten Daniel Caspary stand darüber hinaus das Transatlantische Freihandelsabkommen über das die Europäische Union mit den USA seit einigen Monaten verhandelt. „Bereits heute sind die USA und die Europäische Union füreinander jeweils die wichtigsten Handelspartner und das beiderseitige Handelsvolumen ist das höchste der Welt“, erläuterte der CDU-Europaabgeordnete Daniel Caspary. Eine weitere Liberalisierung des Warenaustauschs hätte erhebliche positive wirtschaftliche Effekte. So könnte das Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union um jährlich 119 Mrd. Euro bzw. 0,5 Prozent steigen. „Aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und des ifo-Instituts geht hervor, dass die Exporte aus Baden-Württemberg in die USA durch das Abkommen um 22 Prozent steigen und im produzierenden Gewerbe zudem mehr als 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die hierzu im Vorfeld des Gesprächstermins auch eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung stellte. Für das Unternehmen AFRISO, das stark im transatlantischen Markt verankert ist, hätte ein solches Abkommen viele Vorteile. Der Abbau von Handelsbarrieren und die Vereinheitlichung von Normen würden den transatlantischen Absatz steigern.
 
Bild v.r.n.l.: Geschäftsführer Elmar Fritz, Bürgermeister Klaus Dieterich, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Daniel Caspary MdEP, Bürgermeister Dieter Böhringer, Mitarbeiter von AFRISO
 
MK

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