Im Hartmanni-Gymnasium
Im Hartmanni-Gymnasium
EU-Schulprojekttag

Wie jedes Jahr beteiligte sich die CDU-Landtagsabgeordnete auch 2011 am bundesweiten EU-Schulprojekttag. Um den Europagedanken bei der Jugend zu unterstützen und die Vorteile eines vereinten Kontinents näher zu bringen, besuchte sie am Montag Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs II der Andreas-Schneider-Schule in Heilbronn-Böckingen sowie des Hartmanni-Gymnasiums in Eppingen. Während in der Andreas-Schneider-Schule primär die Situation des Euro sowie der einheitliche Wirtschaftsraum die Diskussion bestimmte, stand in Eppingen insbesondere das Comenius Projekt im Vordergrund. Gefördert durch die europäische Gemeinschaft, konnten in dessen Rahmen Jugendliche aus Novo Mesto in Slowenien eingeladen werden. Sie sind für zehn Tage im Kraichgau, wodurch ihnen die Möglichkeit eröffnet ist, sich intensiv mit jungen Deutschen auszutauschen. Denn die Intention des Projekts ist, die eigene Identität mit der der Partnerschüler zu vergleichen und so Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu erkennen und den europäischen Horizont zu erweitern.
 
Thematisch beschäftigt sich der Austausch insbesondere mit der Situation der Sinti und Roma in Europa. Andersheiten und Fremdsein kennen zu lernen, zu akzeptieren und nicht zuletzt gesellschaftlich einzubinden, ist Schwerpunkt der Schülerbegegnung. „Es geht darum, Intoleranz und Vorurteile gegenüber Europas größter Minderheit abzubauen“, fasste Friedlinde Gurr-Hirsch die Anstrengungen zusammen. Sie lobte das Engagement der Eppinger Schüler, die bereits bei einer Reise nach Slowenien Wohnanlagen von Sinti und Roma besuchten und dazu beigetragen haben, dass dort nun die Partnerschule aus Novo Mesto Nachhilfeunterricht sowie Freizeitaktivitäten anbietet.   

Markus Kleemann
 

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