Friedlinde Gurr-Hirsch sprach bei der Jubiläumsfeier ein Grußwort

Eppingens Stadtteil Kleingartach besteht seit nunmehr 1225 Jahren. „Zurückzuführen ist dies ist auf die erste urkundlichen Erwähnung von Kleingartach im Lorscher Codex, in dem die Schenkungen an das Reichskloster Lorsch im heutigen hessischen Kreis Bergstraße festgehalten sind“, erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Feierlichkeiten. Diese waren sehr umfangreich und begannen mit einer kulinarischen Weinprobe in der Stadthalle. Dabei wurde vor allem auch die neue Ortschronik präsentiert. Das 500 Seiten umfassende Werk, für das insbesondere die Eppinger Stadtarchivarin Petra Binder verantwortlich ist, bietet umfangreiche Informationen über die 1225-jährige Gemeindegeschichte. „Eine große Fleißarbeit, die viel Zeit in Anspruch nahm“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Die Landtagsabgeordnete lobte in ihrem Grußwort das starke bürgerschaftliche Engagement der Kleingartacher. Alle örtlichen Vereine, öffentliche Einrichtungen, Feuerwehr und Kirchengemeinde mit insgesamt circa 500 Helferinnen und Helfern übernahmen die Bewirtung an den Festtagen. „Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, wäre ein solch schönes Fest nicht möglich. Es ist außergewöhnlich, dass so viele mitziehen“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch, die sich stets für das Ehrenamt in Baden-Württemberg einsetzt. 
 
Am zweiten Tag wurde der Festbetrieb durch einen Fassanstich eröffnet. Es gab einen historischen Jahrmarkt, bei dem circa 50 Handwerker sowie zwei Musikgruppen, die Eppinger Heimatvereine, Schulen und Kindergärten teilnahmen. Dabei waren auch historische Berufe wie Sattler, Schmiede, Töpfer, Messerschleifer, Gerber und Korbmacher vertreten. „Insgesamt war es ein sehr gelungenes Festwochenende, das insbesondere dem vorbildlichen Engagement von Ortsvorsteher Friedhelm Ebert zu verdanken ist“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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