Friedlinde Gurr-Hirsch auf dem CDU Bundesparteitag

Bundesparteitag sendet deutliches Signal für Stärkung der Familien

„Sowohl unser Antrag zur Aufnahme einer stärkeren familienpolitischen Komponente in das Steuersystem, wie auch der Antrag zur gerechteren Anrechnung der Kindererziehungszeit in der Rentenversicherung wurden auf dem Bundesparteitag angenommen. Das ist ein großer Erfolg für die CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg und ein klares Signal, dass Familien auf die CDU vertrauen können. Sie haben unsere volle Unterstützung“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und frauenpolitische Sprecherin, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (5. Dezember) in Berlin. Zuvor hatte sich die frauenpolitische Sprecherin in einer flammenden Rede dafür stark gemacht, dass eine stärkere familienpolitische Komponente in das Steuersystem aufgenommen wird.
 
„Die Stärkung der Familie ist ein Kernanliegen christdemokratischer Politik. Der Staat muss richtige Anreize setzen, um die Familiengründung zu erleichtern und die von Familien erbrachte Leistung für unsere Gesellschaft angemessen honorieren. Die Berücksichtigung einer stärkeren familienpolitischen Komponente im Steuersystem fördert und unterstützt die Institution Familie. Es ist deshalb mehr als erfreulich, dass unser dazu eingebrachter Antrag einstimmig angenommen wurde“, so Gurr-Hirsch.
 
Aber nicht nur die steuerlichen Vorteile seien Teil der Familienpolitik der CDU-Landtagsfraktion. „Auch die gerechte Berücksichtigung der Kindererziehungszeit in der Rentenversicherung ist für uns ein zentraler Punkt. Die Annahme unseres Antrags durch die Delegierten des Bundesparteitags ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Für viele Frauen, deren Kinder vor dem 01. Januar 1992 geboren wurden, gab es noch kein hinreichendes Angebot an Kindertagesbetreuung und Ganztagesschulen. Diese Frauen mussten oftmals zugunsten der Familie auf eine Berufstätigkeit verzichten. Es kann deshalb nicht sein, dass gerade diese Frauen nun aus diesem Grund eine geringe Rente erhalten“, erklärte die frauenpolitische Sprecherin.

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