25 Jahre ‚Schmeck den Süden‘

Auszeichnung der neun Gründungsbetriebe durch Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „In dem Projekt ‚Schmeck den Süden‘ – Gastronomen ist es uns gelungen, ein über mehr als zwei Jahrzehnte bestehendes Konzept ständig und erfolgreich zu erweitern“

„Alle unsere ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen eint die Überzeugung, dass die regionale Küche das Beste ist, was man auf den Tisch bringen kann: frisch, von gleichbleibend hoher Qualität und kreativ zubereitet“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des 25-jähirgen Jubiläums des Projekts in Stuttgart.

Neun baden-württembergische Gastronomie-Betriebe waren bei der Gründung der ‚Schmeck den Süden‘-Initiative 1996 dabei, verteilt im ganzen Land: Zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb, im Badener Glottertal, in Wangen im Allgäu und in Hohenlohe. Teilweise führt bereits die zweite Generation der Gastronomie-Betriebe das regionale Konzept fort.

Aufgrund der aktuellen Situation konnten die Betriebe nicht zu einer gemeinsamen Auszeichnungs-Feier eingeladen werden. Deshalb besuchte Staatssekretärin Gurr- Hirsch MdL in der Woche vor der INTERGASTRA digital alle Gründungsmitglieder in ihrer Gastronomie und gratulierte persönlich. Im Rahmen der INTERGASTRA digital sprachen die Staatsekretärin und der Vorsitzende der ‚Schmeck den Süden‘- Gastronomen, Thomas Heiling, selbst Gastronomie-Betreiber in Böblingen, ein Grußwort und präsentieren Bilder vom persönlichen Besuch der Staatssekretärin bei den neun Gründungsmitgliedern. „Die Gründungsbetriebe waren vor 25 Jahren der Zeit weit voraus und wurden teilweise auch belächelt. Heute gehen viele den regionalen Trend. Aber unsere Betriebe lassen sich jährlich auf die Herkunft der Produkte überprüfen“, sagt Thomas Heiling.

Die INTERGASTRA findet alle zwei Jahre in Stuttgart statt und ist eine der größten europäischen Fachmessen für die Gastronomie- und Hotellerie-Branche. Sie ist der Treffpunkt der Gastronomen und ihren Partnerregionen. In diesem Jahr fand sie vom 8. bis 10. März zum ersten Mal digital statt.

Die Kooperation ‚Schmeck den Süden‘ hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg und der MBW Marketinggesellschaft mbH ins Leben gerufen. Gemeinsam wird die heimische Gastronomie, insbesondere die ländliche Gastronomie, bei der Vermarktung regionaler Produkte unterstützt.

Ziel des Projekts ‚Schmeck den Süden-Gastronomen ist es zum Beispiel, die Produkte, die gemäß den Bestimmungen der Qualitätsprogramme des Landes, dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg und dem Biozeichen Baden-Württemberg, erzeugt wurden, in der weiter an Bedeutung gewinnenden regionalen Gastronomie nachvollziehbar anzubieten und zu vermarkten. Durch die Teilnahme am Projekt ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen wird dem Wunsch des Kunden, zu wissen was er isst und trinkt, d. h. auch sicher zu wissen, von wem und woher diese Produkte herkommen, Sorge getragen“, so die Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Die Nachfrage der Verbraucher nach regionalen und saisonalen Gerichten ist groß und steigt weiter an. Die regional aufgestellten Gastronomen können die Verbraucher mit einem entsprechend profilierten Angebot überzeugen.

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