Durch Schulgartenarbeit können Schüler das Know-how zum Erhalt der biologischen Vielfalt erwerben

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Schulgärten helfen dabei, Kindern und Jugendlichen einen Bezug zur Natur zu vermitteln“

„Schulgärten sind wichtige Lehr-, Lern- und Naturerfahrungsorte. Dies wurde im Rahmen der gemeinsamen Initiative des Kultusministeriums mit dem Landwirtschaftsministerium ‚Lernen für die Zukunft – Gärtnern macht Schule‘ wieder einmal sehr deutlich. Mit ihren kreativen Projekten holen Schüler und Lehrkräfte die Natur in den Unterricht, ganz im Sinne der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. In diesem Zusammenhang wurden durch die erfolgreiche Initiative 136 Schulgärten im Land ausgezeichnet.

Drei Auszeichnungen gingen dabei in den Wahlkreis Eppingen, worüber die direkt gewählte Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch sich sehr freute.

Einen Preis für die Planung und erste Schritte der Umsetzung eines Schulgartens erhielt das Hartmanni-Gymnasium in Eppingen. Für vorbildliche Schulgartenarbeit erhalten in Eppingen die Selma-Rosenfeld-Realschule und in Untergruppenbach die Stettenfelsschule jeweils einen Geld- oder Sachpreis.

„Schulgärten helfen dabei, Kindern und Jugendlichen einen Bezug zur Natur zu vermitteln und sie mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen vertraut zu machen. Im Schulgarten pflanzen die Schüler ihre eigenen Pflanzen an und lernen wie viel Wissen, Mühe und Zeit notwendig sind, um sie zu pflegen und später auch zu ernten“, sagte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. „Dies bedeutet auch, dass Schüler die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten hautnah kennen- und schätzen lernen. Vor allem bekommen sie aber das Know-how vermittelt, wie sie, heute und später als Erwachsene, ihr Lebensumfeld so gestalten können, dass Lebensräume sowie Nahrungsangebote für eine Vielzahl an Arten entstehen“, betonte Gurr-Hirsch.

 

Als Dank für die Teilnahme sowie als Anregung für das weitere Engagement erhält jede teilnehmende Schule einen Preis. Dabei handelt es sich um Geldpreise, welche durch praktische Gartenwerkzeuge bis hin zu Hochbeeten ergänzt werden. Einsteigerschulen können an Workshops zur Gestaltung von Schulgärten teilnehmen. Zudem hat jede Schule Tipps von einer fachkundigen Bewertungskommission bekommen.

 

Hintergrundinformationen:

 

Zahlreiche Verbände und Einrichtungen unterstützen die Initiative ‚Lernen für die Zukunft – Gärtnern macht Schule‘. Dabei handelt es sich beispielsweise um Organisationen aus den Bereichen Freizeitgartenbau und Gartenkultur oder um die Berufsverbände des Gartenbaus sowie der Garten- und Landschaftsgestaltung. Auch der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband, der LandFrauenverband Württemberg-Baden, der NABU Baden-Württemberg oder Schulgartenarbeitskreise und Pädagogische Hochschulen sind beteiligt. Aus diesem Kreis stammen zahlreiche Preise.

 

 

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