Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL eröffnet mit dem schwedischen Botschafter Per Thöresson die Ausstellung „Woodland Sweden“ in Stuttgart

Der innovative Holzbau entwickelt sich beständig weiter und ist ein bedeutender wirtschaftlicher, bioökonomischer und baukultureller Faktor in den ländlichen und zunehmen auch urbanen Räumen in Schweden wie auch in Baden-Württemberg.

Beide Länder stehen vor der Herausforderung, in kurzer Zeit qualitätsvollen, bezahlbaren Wohnraum möglichst nachhaltig und klimafreundlich bereit zu stellen. Die innovative Holzbaukompetenz wie auch die handwerkliche Tradition im Holzbau ist in beiden Ländern ausgeprägt und verfügen über gute Wald- und Holzressourcen. Die Schwedische Botschaft in Berlin initiierte daher einen deutsch-schwedischen Dialog zum Thema Holzarchitektur. „Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse des Wettbewerbs, zu dem Studierende eingeladen wurden, in Holzbau-Entwürfen Lösungen für einen bezahlbaren und nachhaltigen Holzbau zu entwickeln“, so die Staatssekretärin. Angesichts der aktuellen Herausforderungen zum Klimaschutz und den weltweit knappen Ressourcen käme dem nachhaltigen Bauen mit Holz daher eine besondere Bedeutung zu. Ohne intelligenten Einsatz von Hölzern sei der Klimaschutz nicht zu stemmen. „Gemeinsam haben wir erkannt, dass moderne Bauelemente aus Holz in der Lage sind, energieaufwändige und endliche Materialien wie Stahl und Beton zu ersetzen“, stellte Gurr-Hirsch fest.

 

Nach oben