Besuch im Hofladen von „Kartoffel-Schmoll“ in Hausen

Friedlinde Gurr-Hirsch informierte sich vor Ort über Erfahrungen mit der Regionalkampagne „Von Daheim“

Die Staatssekretärin nutzte die Gelegenheit nach ihrer Bürgersprechstunde in Brackenheim den Betrieb von Otto und Thomas Schmoll in Hausen zu besuchen. Familie Schmoll hat sich in erster Linie auf Kartoffelanbau spezialisiert, und verkauft die eigenen Produkte in ihrem Hofladen in Brackenheim-Hausen.

Die Schmolls bewirtschaften neben den rund 35 ha Kartoffelanbau auch Zuckerrübenbau und Weinbau. Neu hinzugekommen ist noch der Anbau von Linsen, eine stickstoffbindende Pflanze und laut EU Agrarpolitik zu fünf Prozent Anbaufläche vorgeschrieben. Die Staatssekretärin konnte sich persönlich von der Qualität der verschiedensten Kartoffelsorten, der Linsen und Zwiebeln überzeugen. Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen“, werden die Produkte im eigenen Hofladen frisch verkauft. Da kam die Kampagne des Landwirtschaftsministeriums gerade recht. „Wir konnten schon gute Erfahrungen mit der Hofladen-App sammeln. So etwas hilft unseren Kunden, die sich über unsere Produkte und Öffnungszeiten informieren möchten“, freute sich Otto Schmoll. Gurr-Hirsch hofft außerdem, dass die Menschen damit animiert werden, öfter regionale Lebensmittel zu kaufen. „Mit unserer Hofladen-App möchten wir den bäuerlichen Familienbetrieben mit angeschlossener Direktvermarktung eine kostenlose Plattform bieten, um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Den Verbrauchern möchten wir ermöglichen, Spezialitäten aus der Region schnell und einfach zu finden“, erklärte die Staatssekretärin. Unter dem Suchbegriff „Hofläden BW“ lässt sich die Anwendung in den App-Stores finden. Umfassende Informationen zur Regionalkampagne finden Sie auch auf der Internetseite www.vondaheim.de.

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