Deutsch-französische Grenze wieder passierbar

Gurr-Hirsch und Strobl bei feierlicher Öffnung in Kehl / Straßburg

Bild ZEV
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 In der Nacht auf Montag war es endlich soweit. Gut drei Monate nach der Corona-bedingten Schließung der Übergänge ist die deutsch-französische Grenze in der Region auch in anderen Bundesländern und Nachbarstaaten wieder passierbar. 

Damit können EU-Bürger nun auch zwischen Deutschland und Frankreich wieder ohne Angabe eines triftigen Grunds reisen. Temporäre Kontrollen wie vor Beginn der Corona-Pandemie wird es jedoch weiterhin geben.

Die drei Monate der Schließung und die damit verbundenen Kontrollen brachten für viele Pendler, den Einzelhandel aber auch Familie und Freunde jede Menge Ärger mit sich. „Es war eine harte Bewährungsprobe“, räumten Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL ein. Die nun wieder frei zugängliche Fußgänger- und Straßenbahnbrücke verbindet Straßburg mit Kehl und steht geradezu symbolhaft dafür, was die deutsch-französische Freundschaft für die Menschen in der Region bedeutet: den regen und ungehinderten Austausch zwischen den Bewohnern rechts und links des Rheins. 

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