„Fair Trade Town“ heißt nicht nur Faire Produkte aus Entwicklungsländern

Staatssekretäre Gurr-Hirsch MdL und Barthle MdB in Ilsfeld

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des CDU Gemeindeverbands Ilsfeld zur Informationsveranstaltung „Fairtrade – mehr als fairer Handel mit Kaffee und Bananen“ in die Krone nach Ilsfeld-Auenstein.


Hintergrund der Veranstaltung war die angedachte, aber noch nicht beschlossene Absicht der Gemeinde Ilsfeld, die Zertifizierung zur „Fairtrade-Town“ zu beantragen. Was bedeutet dies und wie kann die Gemeinde diese Kriterien erfüllen. Welche Rolle spielt dabei die Regionalität? Antworten dazu gaben der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) Norbert Barthle, die Staatsekretärin im Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Friedlinde Gurr-Hirsch und Bürgermeister Thomas Knödler.

Ziel der von „TransFair“ initiierten Kampagne sei es, so Barthle, die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien besser für ihre Produkte zu entlohnen, im ihnen und Ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Der faire Handel fördert besonders benachteiligte kleinbäuerliche Familien und deren Selbsthilfeeinrichtungen. „Das Leben in der globalisierten Welt hängt davon ab, was aus den ärmsten Ländern wird. Ziel aller Maßnahmen muss es sein, dass alle auf dem Globus ordentlich leben können“, meinte Barthle.  

Beim Thema Regionalität warb Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch für die Regionalkampagne „VonDaheim“ und der Aktion „Schmeck den Süden“: „Gutes Essen ist untrennbar mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit verknüpft. Insbesondere die Themen Regionalität, Saisonalität und ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen spielen dabei eine wichtige Rolle in der Wertschöpfungskette“.

Bürgermeister Thomas Knödler stellte die Klimapartnerschaft seiner Gemeinde mit der südafrikanischen Stadt Kouga vor und stellte klar, dass Ilsfeld bei allen Beschaffungen auf einen fairen Handel Wert lege. „Auch Einzelhändler, Gaststätte, Vereine, Organisationen und Kirchen wurden sensibilisiert und ziehen mit“, so Knödler und zeigte sich davon überzeugt, die Kriterien zur Zertifizierung erfüllen zu können.

 

Bericht: Heilbronner Stimme/WK Büro

 


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