Knapp fünfzig politikinteressierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung von Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL zu einer kostenlosen politischen Bildungsfahrt zum Landtag von Baden-Württemberg.

Die Einführung in die Arbeitsweisen des Landtages fand im modernen und offen gestalteten Besucher- und Medienzentrum statt.  Eine erfahrene Mitarbeiterin vom Besucherdienst des Landtags vermittelte sehr eindrucksvoll und lebendig viel Wissenswertes über den Landtag und die Arbeit der Abgeordneten. Anschließend beobachtete die Gruppe für eine Stunde auf der Besuchertribüne die laufende aktuelle Debatte zu baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, und wie diese zu Innovation und Zukunftsfähigkeit beitragen. Ebenso konnten die Besucher noch ein Teil er ersten Beratung zum Gesetzentwurf über die Anerkennung von Kurorten und Erholungsorten und zur Änderung des Finanzausgleichgesetzes verfolgen. Sehr interessiert war die Gruppe am sich anschließenden Abgeordnetengespräch mit Friedlinde Gurr-Hirsch. Dabei kamen aktuelle Themen wie die Standortwahl für die Batteriezellenforschung, bei der Ulm nicht den erhofften Zuschlag von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek bekam, die E-Mobilität sowie die Forschung im Bereich Wasserstoff als Alternativkraftstoff zur Sprache. Interessiert waren die Besucher aber auch am Bildungssystem in Baden-Württemberg. Sie plädierten für eine Aufwertung des Abiturs, für die notwendige Hochbegabtenförderung und die Wiedereinführung der Grundschulempfehlung. Lebhaft diskutiert wurde auch über die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln, Regionalität und Ernährungslehre in Kindergärten und Schulen. Dabei verwies die Ernährungs-Staatssekretärin auf ihre Erfolge bei der flächendeckenden Einführung des Ernährungsführerscheins an den Grundschulen und der Regional-Kampagne „VonDaheim“, die mit den drei Löwen teilnehmende Restaurants und Kantinen auszeichnet.

Abschließend betonte Friedlinde Gurr-Hirsch: „Der direkte Austausch und die Diskussion mit den Bürgern ist eine der wichtigsten Aufgaben für mich als Abgeordnete. „Darum biete ich unseren Bürgern im Wahlkreis auch regelmäßig diese kostenlosen Fahrten zum Kennen lernen des Landtags an“.

 

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