Kommunaler Ortsrundgang in Obergimpern

Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch begleitet die CDU Gemeinderatskandidaten

Gemeinsam mit CDU Gemeinderatskandidaten und Bürgern aus Obergimpern verschaffte sich die Landtagsabgeordnete zunächst einen Überblick über das Baugebiet Geisberg II. 

Die Fraktionsvorsitzende Anne Silke Köhler berichtete, dass mit der Aufnahme in die Vermarktung seit 8. April eine große Nachfrage an den neuen Bauplätzen vor allem bei jungen Familien herrsche. „Der Bedarf an Familienwohnungen ist enorm groß, gerade in unseren Teilorten“, weiß Köhler. 

Weiter ging es zum Gelände des TV Grün-Gelb Obergimern e.V. um das neue Mitglied bzw. dessen unerwünschte Bauwerke zu besichtigen: im Schloßwiesenbach hat sich ein Biber entlang des Geländes des Tennisvereins angesiedelt. Seit Ende Sommer 2018 hat er dort mehrere Dämme gebaut und auch Bäume gefällt. „Wenn der Biber hier Überschwemmungen auslöst, die Mensch und Siedlung bedrohen, muss abgewogen werden. Eine Entnahme des Bibers muss möglichsein!“ so Gurr-Hirsch.

Der Weg führte weiter vorbei am Feuerwehrhaus, bei dem für dieses Jahr noch eine Erweiterung ansteht. So werden neue Umkleiden und Platz für ein neues Einsatzfahrzeug benötigt. Beides müsse wegen der Abgasbelastung räumlich voneinander getrennt werden. Auch die benachbarte Grundschule soll im nächsten Jahr einer nötigen Grundsanierung unterzogen werden.

Die Landtagsabgeordnete stellte beim Rundgang fest, dass Obergimpern sehr viel innerörtliches Potential für Wohnungsbau bietet. „Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum könnte man hier Motivation für die Wohnraumschaffung leisten“, so die Staatssekretärin für Ländlichen Raum. Die Stadt Bad Rappenau hat sich für das Sanierungsprogramm entschieden, das eine mehrjährige Gestaltung erlaubt.

Die abschließende Diskussion in der Verwaltungsstelle bei Brezeln und Hefezopf wurde von den Bürgerinnen und Bürgern gerne angenommen.


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