Friedlinde Gurr-Hirsch beim Neujahrsempfang der Kreisverkehrswacht

Lob für großes gemeinnütziges Engagement

Traditionell feiert die Kreisverkehrswacht Heilbronn für ihre Mitglieder und Ehrengäste den Neujahrsempfang am Wartberg in den Räumlichkeiten der Verkehrswacht. Auch in diesem Jahr waren wieder 60 Gäste der Einladung des Vorsitzenden Harald Lepple gefolgt, der in seiner Ansprache alle herzlich willkommen hieß.

Die zahlreichen Angebote rund um das Thema Fahrsicherheitstraining wurden im vergangenen Jahr von über 13.500 Teilnehmern wahrgenommen. „Dies alles ist nur mit dem engagierten Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen möglich“, so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. „In Baden-Württemberg sind es insgesamt gut 8000 Menschen, die für die Kreisverkehrswachten arbeiten“. Die Trainingsangebote, die die Teilnehmer auf der Verkehrsübungsanlage am Wartberg, der größten Verkehrswacht in Baden-Württemberg, nutzen können, sind vielfältig. Neben Kursen für Autofahrer gibt es Angebote für Inlineskating, Fahrradfahren, Motorradfahren und sogar für das Fahren mit Wohnwagenanhängern. „Dank dieser Sicherheitstrainings und anderer Maßnahmen wie sichere Autos, Fahrradführerschein sowie Senkung der Alkoholgrenze können wir jedes Jahr weniger Verkehrstote verzeichnen. Diese Zahl ging seit 1970 bundesweit um 85 % zurück, die Zahl der Verletzten sank um etwa ein Drittel“, unterstrich Gurr-Hirsch. Auch aktuelle Themen wie die nötige Sanierung von Straßen und das umstrittene „Diesel-Fahrverbot“ wurden von den Anwesenden diskutiert. Staatssekretärin Gurr-Hirsch gab zu bedenken, dass es Ziel sein müsse, die vorgegebenen EU -Richtlinien einzuhalten. Außerdem solle die Automobilindustrie für ihre „Trickserei“ geradestehen.

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